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Chriwa Wasseraufbereitungstechnik GmbH - Glossar

Glossar

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Abbaubarkeit

Eigenschaft eines Stoffes, durch biologische, chemische oder physikalische Reaktionen umgewandelt werden zu können.

Abbeizen

Bei Metall- und Kunststoffoberflächen geschieht das Beizen in der Hauptsache durch ein Anätzen mittels aggressiver Chemikalien, meist Säuren oder Laugen. Der Vorgang wird unter anderem in der Galvanotechnik eingesetzt, um aufgetragene Metallschichten zu entfernen oder um eine oxidfreie Oberfläche zu bekommen.

Abbeizmittel

(auch Abbeizer) sind chemische Verbindungen, mit deren Hilfe alte Farbanstriche und Lacke (z. B. auf Holz) entfernt werden können. Bsp.: Salmiakgeist, Kaliumhydroxid, organische Lösemittel, Soda. Man unterscheidet ablaugende und lösende Abbeizmittel.

Abdampfrückstand

Gewicht der beim Verdampfen einer unfiltrierten Flüssigkeit zurückgebliebenen Menge ursprünglich in der Flüssigkeit gelöster Stoffe, in mg/l. Temperatur beim Verdampfen ca. 105°C.

Abfackelung

ist das Verbrennen von Abgasen, brennbaren, überwiegend gasförmigen Abfallstoffen, am Austrittsende eines kaminähnlichen Rohres, das am oberen Ende den sogenannten Fackelkopf, einen Brenner mit einer Zündvorrichtung trägt. Sie findet sich in erster Linie bei der Förderung von Erdöl, bei Raffinerien und chemischen Betrieben.

Abfall

unter Abfall versteht man nicht mehr benötigte Überreste im festen Zustand, was Flüssigkeiten und Gase in Behältern einschließt. Chemische Rückstände werden auch als Abfallstoffe bezeichnet. Als Giftmüll (Sondermüll, Sonderabfall) wird umgangssprachlich ein Abfallstoff bezeichnet, der Gefährlichkeitsmerkmale aufweist und somit eine potentielle Gefahr für die Gesundheit und/oder die Umwelt darstellt. Ungeachtet seiner Gefährlichkeit kann Sonderabfall einem Verwertungs- oder Beseitigungsverfahren durch zugelassene Entsorgungsunternehmen zugeführt werden. Zum Giftmüll zählen z. B. verbrauchte Lösemittel, Säuren, Laugen, Lackschlämme oder Metallbeizen.

Abfall- und Reststoff-Überwachungsverordnung (AbfRestÜberwV)

Abfall- und Reststoff-Überwachungsverordnung über das Einsammeln und Befördern sowie über die Überwachung von Abfällen.

Abfallbeförderungsverordnung

siehe AbfRestÜberwV.

Abfallgesetz (AbfG)

Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ist das zentrale Bundesgesetz des deutschen Abfallrechts. regelt grundlegend den Umgang mit und die Entsorgung von Abfällen. Im einzelnen enthält es insbesondere Bestimmungen über den Begriff "Abfall", die Grundsätze und Grundpflichten der Kreislaufwirtschaft, die Anforderungen an die Abfallverwertung und die Abfallbeseitigung, die Produktverant-wortung von Herstellern, die Abfall-(wirtschafts)planung, die Zulassung von Deponien, die Überwachung der Abfallströme, die Grundlagen für Entsorgungsfachbetriebe und Entsorgergemeinschaften.

Abfallnachweisverordnung

siehe AbfRestÜberwV. Siehe auch: §8ff AbfallRestÜberwV und §11ff AbfG.

Abfalltourismus

grenzüberschreitende Verbringung von Abällen.

Abfallwirtschaft

allgemeiner Umgang mit Abfallstoffen zum Recycling, zur Vernichtung oder Lagerung.

Abgase

die bei einem Stoffumwandlungsprozess anfallenden, nicht mehr nutzbaren gasförmigen Abfallprodukte. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind meist Verbrennungsabgase gemeint.

Abgasuntersuchung

Für Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotoren vorgeschrieben.

Abiotisch

unbelebt.

Ablagerung

Stoffe, die sich durch die Schwerkraft im Bodenbereich absetzen.

Abluft

überschüssige, austretende Luftmengen.

Abschneider

Einrichtung zur mechanischen Trennung unterschiedlicher Medien oder Feststoffe; Öl- Benzinabscheider, Magnetabscheider, Schrägklärer, Hydrozyklon.

Absetzbare Stoffe

Feststoffe, die sich nach einer definierten Zeit am Boden einer Wasserprobe absetzen. Das Volumen der Feststoffe wird nach einer definierten Absetzzeit im konischen Absetzglas (Imhofftrichter) in ml/l gemessen.

Absetzeinrichtung

Beälter und Becken zum Abscheiden (Absetzen) von Füssigkeiten durch Schwerkraft.


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